Blasenentzündung und Scheideninfektion

Brennende Fragen und Antworten bei Jucken, Brennen und Reizungen im Intimbereich

Kennen Sie das? Die Scheide juckt, ist gereizt, brennt oder Sie haben Schmerzen beim Sex? Sie leiden immer wieder unter einem störenden, übelriechenden Ausfluss?

Doch was sind die Ursachen für Blasenentzündungen & Scheideninfektionen und Co?

Warum kommen Sie immer wieder und vor allem wie bekommt Frau sie richtig weg???

Chronische Blasenentzündung & das Mikrobiom

Noch immer keine Lösung für chronische Blasenentzündungen? Erfahren Sie mehr über 
Ursachen, die Rolle des Mikrobioms und Lösungsmöglichkeiten im Webinar.

Das nervige Problem...

Es ist lästig, wenn die Blase ihre Diskretion verliert. Permanent macht sie sich bemerkbar, signalisiert Harndrang, obwohl sie kaum gefüllt ist, zwickt und drückt bisweilen, das Wasserlassen schmerzt. Richtig belastend aber wird es, wenn Blasenentzündungen immer wiederkehrt.

Jede zweite Frau kämpft immer wieder mit Juckreiz, Brennen, Rötungen und gräulich-weißem bis gelblichem, riechendem Ausfluss. Infektionen mit schädlichen Mikroorganismen, wie bakterielle Vaginosen, werden immer wieder mit Antibiotika behandelt – doch dadurch werden nicht nur die schädlichen Keime, sondern auch die verbliebenen nützlichen Laktobazillen abgetötet. Kein Wunder also, dass zahlreiche Frauen mit hartnäckig wiederkehrenden Problemen zu kämpfen haben und damit auch die Lebensqualität leidet.

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Kennt man die Ursachen, liegt die Lösung nah.

Die Vaginalflora der Frau ist ein wichtiger Schutzschild vor schädlichen Keimen. Milliarden unterschiedlicher nützlicher Laktobazillen – auch Milchsäurebakterien genannt – sorgen für einen sauren pH-Wert in der Scheide. Dieser kann krankmachende Bakterien und Pilze einfach abtöten.

Der weibliche Körperbau zeichnet sich durch eine enge Verbindung zwischen dem Intimbereich und Darms aus. Solange die Flora des Intimbereichs im Ungleichgewicht ist, können Darmkeime durch Migration in den Intimbereich und die Blase verschleppt werden und Entzündungen auslösen. Zur erfolgreichen Prävention und Behandlung müssen daher die vaginale und die Darmproblematik kombiniert behandelt werden.

Häufig liegt im Darm auch eine Dysbiose, also falsche Zusammensetzung der Darmflora vor. Dies führt einerseits zu Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen. Und andererseits zu wiederkehrenden Blasenentzündungen und Scheideninfektionen, womit wir wieder bei unserem Ausgangsproblem wären.

Die Hilfe

Leiden Sie immer wieder unter Blasenentzündungen und Scheideninfektionen? Suchen Sie eine langfristige und nachhaltige Lösung, damit keine Antibiotika mehr nötig sind?

Unser Experte hilft Ihnen schnell und kompetent, damit Sie sich in Ihrem Körper wieder rundum Wohlfühlen!

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      • Vaginales Mikrobiom und pH-Wert,
      • Darmmikrobiom und Darmschleimhaut (Stuhlanalythik),
      • Fettsäurestatus, Vitamin D-Status,
      • Speichelanalyse (Hormonprofile), etc.
  • Auswertung & Behandlungsplan: Zusammenhänge & labormedizinischen Abklärungen verständlich erklären & erstellen eines individuellen Behandlungsplanes
  • Persönliche Betreuung: Therapieverlauf regelmäßig besprechen, reflektieren & an die aktuelle Situation anpassen.

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Unser Experte

Marc Siebelt

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gern!

Sie können uns auch telefonisch erreichen unter 055 534 76 43.

Was ist der Unterschied zwischen bakteriellen bzw. pilzbedingten Scheideninfektionen?

Bakterielle Vaginose & Blasenentzündung

Eine bakterielle Vaginose ist eine Fehlbesiedelung der Scheide sowie der Blase mit „falschen“ anaeroben Bakterien. In der Regel sind solche Störungen harmlos, da sie weder Jucken, Brennen oder Reizungen der Scheide auftreten. Doch durch die Verschiebung des pH-Wertes und die Vermehrung „falscher“ Bakterien kommt es zu dünnem, gräulichen oft übelriechendem Ausfluss, der häufig als unangenehm und sehr störend empfunden wird. Eine bakterielle Vaginose erhöht aber vor allem die Anfälligkeit für Blasenentzündungen und das Risiko für sexuell übertragbare Erkrankungen und das Erkranken am HPV (Human Papiloma Virus) steigt.

Pilzinfektion - Candida

Ist die Abwehrfunktion der Schleimhaut geschwächt, sowie die Anzahl der „guten“ Laktobazillen verringert, dann können Pilze die frei gewordenen Stellen in der Schleimhaut besetzen und es kommt zu einer Pilzinfektion. Im Vergleich zur bakteriellen Scheideninfektion sind die Symptome bei Candida anders. Beim Scheidenpilz steht das Jucken und Brennen im Vordergrund, daneben gibt es häufig einen weissen, klumpigen Ausfluss, der aber nicht unangenehm riecht.

Warum kommen Blasenentzündungen und Pilzinfektionen immer wieder?

 

Bei der konventionelle Behandlung mit antimykotischen oder antibakteriellen Mitteln steht die Beseitigung der schlechten Bakterien bzw. der Pilze im Vordergrund. Dies ist jedoch nur eine Behandlung der Symptome und nicht der Ursachen. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis eine erneute Blasenentzündung sich wieder einstellt. Viele Frauen haben, vor allem nachdem sie einmal unangenehm riechenden Ausfluss hatten, eine zunehmende, z.T. übertriebene Hygiene im Intimbereich, durch den übertriebenen Gebrauch von Seife, Duschmitteln und Vaginalduschen wird der Säuremantel gestört, die Scheide trocknet aus und wird allgemein empfindlicher nicht nur auf Pilze und Bakterien sondern auch auf mechanische Reize, wie z.B. enge Jeans, Velofahren oder Sex.

Was hilft effektiv und langfristig?

Das Ökosystem der Scheide kommuniziert sehr stark mit dem unseres Darms: einerseits durch die ähnliche Zusammensetzung der Bakterien und Mikroorganismen, andererseits durch die enge räumliche Nachbarschaft. So können z.B. krankmachende Keime, wie der im Enddarm vorkommende Hefepilz Candida albicans, via Anus auch die Scheide befallen. Damit liegt nahe, dass neben der Wiederherstellung einer gesunden Intimflora auch eine gesunde Darmflora von großer Wichtigkeit ist.

Haben Geschlechtshormone Einfluss auf die Intimflora?

Natürlich haben die weiblichen Geschlechtshormone ebenfalls Einfluss auf die Intimflora, da das Östrogen den pH-Wert in der Vagina reguliert. Je höher der Östrogen-Spiegel, desto niedriger ist der vaginale pH-Wert. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass bei zu niedrigem Östrogen-Spiegel, vor allem kurz vor Beginn der Menstruation aber auch in der Menopause, der vaginale pH-Wert steigt, somit die Abwehrfunktion der Schleimhaut nicht mehr ausreichend funktioniert und die Anfälligkeit für Scheideninfektionen und Blaseninfektionen steigt.

Fazit

Blasenentzündung & Scheideninfektion - wie loswerden? Um langfristig die Beschwerden los zu werden, ist eine Wiederherstellung der Intimflora nötig, damit in ihr ausreichend „gute“ Lactobazillen vorhanden sind, die eine effektive Barriere und einen wirksamen Säureschutzmantel bilden. Dafür gibt es mittlerweile sehr gute vaginale Probiotika. Die alten Hausmittel, wie z.B. ein in Naturjoghurt getränkter Tampon sind dafür weniger gut geeignet, da im Naturjoghurt neben den Lactobazillen noch zusätzlich sehr viele Bifidobakterien vorhanden sind, die in eine gesunde Intimflora nicht hinein gehören. Liegt eine Fehlbesiedelung des Darms vor, dann ist es dringend empfehlenswert ebenfalls den Darm zu sanieren. Damit Darmflora und Intimflora im Gleichgewicht sind.

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