Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen & Verstopfungen …

…werden oft als unspezifische bzw. unklare Magen-Darm Beschwerden bezeichnet.

Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen - unklare Magen-Darm-BeschwerdenKennen Sie das? Sie leiden immer wieder unter Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfungen, Ihr Hausarzt hat Sie zum Spezialisten geschickt, es wurden verschiedenste Untersuchungen, wie zum Beispiel Blutuntersuchungen, Ultraschall- und Stuhldiagnostik oder sogar eine Darmspiegelung gemacht, aber es wurde keine organische Ursache für Ihre Beschwerden gefunden!

Allergisches Asthma steht häufig in Verbindung mit Heuschnupfen, aber auch andere Allergien sind als Auslöser möglich. Unter den chronischen Krankheiten ist Asthma eine der häufigsten, bei Kindern sogar die häufigste. Allergien, Asthma und Heuschnupfen beginnen auch im Darm – auch hier ist der Blick zum Darm wichtig!

Unser Darm-Spezialist:

Marc Siebelt Therapeut fuer Darmgesundheit und kPNI

Marc Siebelt

  • Therapeut für Ganzheitsmedizin (kPNI)

Unspezifische bzw. unklare Magen-Darm-Beschwerden

Über 1/3 der Bevölkerung leiden unter solchen unspezifischen bzw. unklaren abdominalen Beschwerden; die Dunkelziffer ist sicherlich noch viel höher. Ca. 50 % all dieser Patienten, die dann die Praxis des Spezialisten, eines Gastroenterologen, verlassen, erhalten die Diagnose: unspezifische Magen-Darmstörung, funktionelle Magen-Darmerkrankung bzw. funktionelle Dyspepsie oder Reizdarm. Doch dies sind keine richtigen Krankheitsbilder! Bei diesen Diagnosen handelt es sich lediglich um eine Zustandsbeschreibung bzw. einen Symptom-Komplex.

Wird die Ursache der Beschwerden nicht gefunden, dann folgt meist nur eine symptomatische Therapie. Dies geht für eine Weile ganz gut, aber da die Ursache nicht bekämpft wird, ist eine langfristige Lösung nicht in Sicht und schnell steht fest: „Das Ganze muss psychisch bedingt sein!“.

Doch was kann die Ursache bzw. was können die Verursacher denn noch sein, wenn alles anscheinend schon abgeklärt ist?! Wie genau findet man das heraus bzw. wie diagnostiziert man dies, und was kann man letztendlich dagegen tun? Fragen über Fragen auf die es natürlich auch Antworten gibt. Doch um dies alles zu verstehen, ist es erst einmal wichtig zu wissen, was eigentlich Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfungen sind. Hier ein kleiner Exkurs! – Achtung: weiterlesen lohnt sich! Weiter unten finden Sie die wahren Ursachen anhand eines Beispiels erklärt, sowie Informationen über spezifische Stuhlanalysen zur Diagnostik.

gratis Darmsprechstunde 

Gesundheit beginnt im Darm und eine Vielzahl von Beschwerden, wie z.B. unspezifische Darmbeschwerden, Allergien, entzündliche Darmerkranungen, Migräne und sogar Neurodermitis und übergewicht auch!

Wir bieten Ihnen eine kostenlose Sitzung an: ob bei uns in Freienbach oder per Telefon bequem von Ihnen zuhause aus. Auch können wir die weiteren Sitzungen (teilweise) per Telefon machen.

Haben Sie Fragen, dann rufen Sie uns an unter 055 534 76 43 oder nutzen Sie unsere Online-Agenda.

 

Haben Sie Fragen, dann können Sie uns telefonisch erreichen unter 055 534 76 43.

 

Nun zu den Verantwortlichen, den Ursachen und Verursachern

Die Verursacher all dieser Beschwerden können z.B. eine schlechte oder unzureichende Darmflora, ein geschwächtes bzw. hyperaktives Darmimmunsystem oder sogar richtige „Löcher im Darm“ sein.

Unsere Darmflora ist ein hoch komplexes Ökosystem, in dem ein sehr breites Spektrum an Organismen lebt. Diese unsere Darmbakterien verarbeiten nicht nur die Nahrung für uns, sondern stellen selbst auch Stoffe her, die uns gut tun oder eben auch schaden können. Behalten die „guten“ Darmbakterien die Oberhand, so geht es uns gut. Werden die „Guten“ jedoch durch irgend etwas gestört, so ist dies eine Chance für die „schlechten“ Darmbakterien, die Kontrolle an sich zu reissen und unseren ganzen Körper negativ zu beeinflussen.

Wie kann man sich dass nun vorstellen?

Hier mal ein kleines Beispiel: Antibiotika, jeder kennt es und fast jeder hat es schon irgend wann einmal nehmen müssen. Es ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Dank dieser Medikamentengruppe haben wir ein gutes Mittel gegen akute bakterielle Infektionen, doch leider leidet unsere Darmbakterienvielfalt ebenfalls darunter. Vielleicht hat auch schon der Eine oder Andere nach einer Antibiotika-Kur Magen-Darm-Beschwerden gehabt. Also was genau geht da jetzt vor?

Ein Beispiel – was passiert bei Antibiotika-Therapie

Die Antibiotika sollen die schädlichen Bakterien im Körper abtöten; dies tun sie auch recht wirkungsvoll, doch leider töten sie auch einige der guten Darmbakterien und die Artenvielfalt in unserem Darm nimmt massiv ab. Die „Guten“ benötigen wir jedoch, da sie wichtige Stoffe produzieren, die uns fit und gesund halten. Über diese Stoffe können wir unser Immunsystem modulieren und „schlechte“ Darmbakterien am Wachstum hindern. Sind die „Guten“ nun dezimiert, dann gibt es den „schlechten“ Darmbakterien oder Pilzen die Möglichkeit, nun auch die Oberhand zu gewinnen. Die „schlechten“ Darmbakterien können nun in aller Ruhe z.B. Endotoxine (Gifte) produzieren, die unser enterales Nervensystem reizen. Wie oben beschrieben muss unser Körper nun mit diesen Giften umgehen. Ist es zuviel und der Körper weiß nicht so recht, was er damit tun kann, dann werden die Schleusen geöffnet und es wird sich auf dem schnellsten Wege dieser Sachen entledigt – Durchfall ist die Folge. Reizen diese Gifte das baucheigene Nervensystem, dann können Bauchweh und Verstopfungen die Folge sein. Wenn die „Guten“ fehlen, dann kann unsere Nahrung auch nicht so gut verdaut werden, unverdaute Nahrung kann dann wiederum von „schlechten“ Dambakterien vergoren werden oder sie verfault im Darm. Dabei entstehen Unmengen von Gas und Blähungen sind die Folge.

Untersuchungen der Darmbakterien haben gezeigt, dass die Artenvielfalt unseres Verdauungstraktes auch 2 Jahre nach einer Antibiotika-Kur sich noch nicht wieder vollständig erholt hat.

Antibiotika sind aber nur eine mögliche Ursache. Stress, falsche Ernährung, eine falsche Nahrungsfrequenz, verschiedene Erkrankungen oder auch Umwelteinflüsse können unser hoch komplexes Ökosystem im Darm durcheinander bringen und zu unspezifischen und unklaren Magen-Darm-Beschwerden führen.

Spezifische Stuhlanalysen

Mit einer spezifischen Stuhlanalyse ist es nun möglich, die Artenvielfalt und die Zusammensetzung dieses Ökosystems zu untersuchen und somit die wahren Verursacher ausfindig zu machen. Somit stellt eine genaue, nicht invasive Diagnostik auch die notwendige Grundlage für Interventionen und Maßnahmen auf der Basis von Ernährung, Bewegung, Lifestyle und orthomolekularer Therapie dar, damit Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfungen nicht länger ein Problem sind.

Wir haben unser Gesundheitsangebot durch das Programm „360° Fit – das Mikrobiom“ ergänzt: nach dem Motto: „Nicht raten, sondern messen!“

Weitere Infomationen zur Darmflora und zu Mikrobiom-Untersuchungen finden Sie hier.

Wenn auch Sie Ihren Beschwerden auf den Grund gehen und eine Stuhlanalyse durchführen möchten, ist das sehr einfach: machen Sie einen Termin für eine kostenlose Darmsprechstunde. In dieser bestimmen wir, was bei Ihnen Sinn macht zu messen. Sobald die Ergebnisse der Stuhlanalyse vorliegen, gehen wir gemeinsam die Behandlung an. Das interdisziplinäre Team hilft Ihnen, um wieder 360° Fit zu werden.

Vereinbaren Sie gleich heute Ihren Termin im discover-health.center!

Was ist Durchfall (auch Diarrhö genannt)?

Egal ob akuter oder chronischer Durchfall, fast jeder kennt es oder hatte es sogar schon einmal. Laut Definition handelt es sich um Diarrhö, wenn:

  • es zu mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag kommt
  • der Stuhl einen Wassergehalt von mehr als 75% hat und somit weich bzw. flüssig ist
  • die Stuhlmenge mehr als 200 – 250 g pro Tag ist

Mediziner sprechen dann von akuter Diarrhö, wenn er plötzlich auftritt und nicht länger als 2 Wochen anhält. Dauert das ganze länger, dann wird von chronischer Diarrhö gesprochen.

Die Ursachen können vielseitig sein und von Infektionskrankheiten und Lebensmittelvergiftungen, wie z.B. durch Bakterien und Viren ( Salmonellen und Noro-Virus), über Nahrungsmittelallergien /-unverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz), chronische entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), über Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Antibiotika) bis hin zu psychischen Ursachen (z.B. Nervosität bei wichtigen Ereignissen) reichen. Man kann also einfach sagen, dass der Körper irgend etwas, was ihm potentiell gefährlich werden, kann schnell wieder los werden möchte. Die Frage ist nur was??

Was sind Bauchschmerzen?

Bei Bauchweh verhält es sich ganz ähnlich! Hier können die Ursachen und Symptome sogar noch vielfältiger sein: sie können dumpf, kolikartig oder krampfartig sein. Sie können ein Zeichen von akuten und sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie z.B. einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, einer fortgeschrittenen Krebserkrankung oder chronischen Beschwerden, wie z.B. Magengeschwüre oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sein.

Bei Bauchweh reizt häufig irgend etwas das baucheigene, enterale Nervensystem, was dann zu Spasmen oder einfach nur zu einer Reizung, die als Schmerz wahrgenommen wird, führen kann. Ist der Verdauungstrakt oder irgend etwas im Bauchraum entzündet, dann kann dies ebenfalls zur Reizung unseres Nervensystem führen und somit zu Schmerzen.

Was sind Blähungen?

Blähungen werden auch als Flatulenzen und Metorismus bezeichnet. Häufig sind diese übermässigen „Winde“ harmlos, aber deshalb nicht weniger störend. Wie es der Name schon sagt, bildet sich im Verdauungstrakt übermässig viel Luft bzw. Gas, das dann den Bauch aufblähen, das Nervensystem reizen oder als unangenehm riechende und geräuschvolle Erscheinung den Körper wieder verlassen kann.

Doch warum bildet der Körper viel zu viel Luft, dass er es selbst nicht abbauen kann? Während unserer Verdauung bildet der Körper Gas, das ist ganz normal; bei ungünstigen Ernährungsgewohnheiten oder bei blähenden Speisen kann dies, genau so wie bei einer Laktoseintoleranz, extreme Ausmasse annehmen, so dass unser Verdauungstrakt überfordert ist und dieses Gas nicht unbemerkt und ohne Beschwerden wieder los werden kann. Auch nach einer Antibiotika-Therapie kann es zu einer gestörten Darmflora kommen, so dass gasbildene Darmbakterien die Oberhand gewinnen und Blähungen die Folge sind.

Was sind Verstopfungen?

Verstopfungen zählen mit zu den häufigsten Magen-Darm-Beschwerden. Doch was ist normal und ab wann spricht man eigentlich von einer Verstopfung? Die Mediziner sprechen davon, wenn man weniger als drei mal pro Woche eine Stuhlentleerung hat, dieser dann sehr hart ist und die Entleerung nur durch kräftiges Drücken stattfinden kann. Trotz dieser Symptombeschreibung bezeichen sich selbst viele Betroffene mit einer häufigeren Stuhlfrequenz als verstopft, da sie nur unter Beschwerden den Darm entleeren können, unter Völlegefühl leiden oder nach dem Gang zum WC das Gefühl haben, nicht vollständig entleert zu sein.

Die Ursachen können auch hier wieder vielfältig sein, denn nicht nur eine falsche Ernährung mit zu wenig Ballaststoffen, verschiedenste Erkrankungen, die wiederum das baucheigene Nervensystem beeinflussen, sondern auch Nebenwirkungen von Medikamenten und Störungen des Hormonhaushaltes können Probleme bei der Stuhlentleerung machen.

Etagenwechsel: Von der Allergie zum Heuschnupfen…

Die bekannteste Form einer Allergie ist der Heuschnupfen: Unterschiedliche Pflanzenpollen verursachen bei den Betroffenen eine rinnende bzw. verstopfte Nase, Niesreiz sowie häufig auch juckende Augen. Die Schleimhäute der Bronchien sind ähnlich aufgebaut wie die der Nase und können daher in vergleichbarer Art auf Allergene reagieren. Auf diese Weise kann es zur Entstehung von allergischem Asthma kommen. Häufig entwickelt sich auch aus einem Heuschnupfen, der zu wenig oder gar nicht behandelt wird, nach Jahren ein allergisches Asthma. Der Schnupfen sinkt also eine Etage tiefer und wird in den Bronchien zu allergischem Asthma. Deshalb wird dieser Prozess auch als „Etagenwechsel“ bezeichnet. Dabei schwillt die Schleimhaut der Bronchien an, es wird verstärkt Schleim gebildet und die Atemwege verengen sich. Als typische Symptome entstehen anfallsweise Husten, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust.

Bildnachweis & Copyright: mjak / 123RF Stock Photo

 

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