Datum: 21.02.2018
Zeit: 19:00 - 21:00


Allergien, Heuschnupfen & Asthma… beginnen im Darm

Kostenloser Vortrag

multiple sklerose (ms), neurodermitis, rheumatiode arthritis, zöliakie & diabetis sind Autoimmunerkrankungen

Allergisches Asthma steht häufig in Verbindung mit Heuschnupfen, aber auch andere Allergien sind als Auslöser möglich. Unter den chronischen Krankheiten ist Asthma eine der häufigsten, bei Kindern sogar die häufigste.

Etagenwechsel

Die bekannteste Form einer Allergie ist der Heuschnupfen: Unterschiedliche Pflanzenpollen verursachen bei den Betroffenen eine rinnende bzw. verstopfte Nase, Niesreiz sowie häufig auch juckende Augen. Die Schleimhäute der Bronchien sind ähnlich aufgebaut wie die der Nase und können daher in vergleichbarer Art auf Allergene reagieren. Auf diese Weise kann es zur Entstehung von allergischem Asthma kommen. Häufig entwickelt sich auch aus einem Heuschnupfen, der zu wenig oder gar nicht behandelt wird, nach Jahren ein allergisches Asthma. Der Schnupfen sinkt also eine Etage tiefer und wird in den Bronchien zu allergischem Asthma. Deshalb wird dieser Prozess auch als „Etagenwechsel“ bezeichnet. Dabei schwillt die Schleimhaut der Bronchien an, es wird verstärkt Schleim gebildet und die Atemwege verengen sich. Als typische Symptome entstehen anfallsweise Husten, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust.

Ein weiteres Problem heutzutage sind auch Allergien, Intoleranzen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Weizenallergie, Erdnussallergie und Co

Einige dieser Erkrankungen bzw. Beschwerden sind verhältnismäßig „harmlos“. Lässt man bei Allergien auf Erdnüsse, Weizen oder andere Nahrungsmittel das Allergen, also das entsprechende Nahrungsmittel weg, dann gibt es auch keine Reaktion. Doch dem Problem aus dem Weg zu gehen, ist ja leider keine wirkliche Lösung. Also was ist die eigentliche Ursache?

Fructoseintoleranz, Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz

Bei einer Fructoseintoleranz oder eine Histaminintoleranz liegt das Problem meist woanders. Häufig Produziert der Körper aus irgend einem Grund zu wenig Enzyme, die es zur Verstoffwechslung bracht. Aber auch hier stellt sich die Frage das WARUM? Dann früher hat es ja bei den meisten auch geklappt!

Laut Wikipedia ist Histamin folgendes: „Histamin (altgr. ἱστός histos ‚Gewebe‘) ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem, d. h. an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt. So dient es als einer der Botenstoffe in der Entzündungsreaktion, um eine Anschwellung des Gewebes zu bewirken. Auch im Magen-Darm-Trakt, bei der Regulation der Magensäureproduktion und der Motilität sowie im Zentralnervensystem bei der Steuerung des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Appetitkontrolle wirkt Histamin als wichtiger Regulator. Biochemisch ist es, wie auch Tyramin, Serotonin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin oder Octopamin, ein biogenes Amin. Es wird durch Abspaltung von Kohlendioxid aus der Aminosäure Histidin gebildet und insbesondere in Mastzellen, basophilen Granulozyten und Nervenzellen gespeichert.“.

Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, Weizenallergie

Ein spezielles Thema ist Gluten! Da gibt es die Weizenunverträglichkeit, die Glutenallergie, eine Glutenüberempfindlichkeit und sogar die Autoimmunerkrankung Zöliakie. All diesen Erkrankungen liegen unterschiedliche Mechanismen zu Grunde. Doch auch hier: was sind die Ursachen und die Verursacher?

Was ist Gluten eigentlich? Wikipedia schreibt dazu: „Gluten (aus lat. glūten „Leim“) oder Klebereiweiß ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Arten von Getreidevorkommt. Die Bezeichnung Kleber wird oftmals synonym zu Gluten verwendet, ist jedoch als Gemisch aus Proteinen, Lipiden und Kohlenhydratendefiniert, das nach Auswaschen der löslichen Bestandteile und Stärke aus einem Teig zurückbleibt. Wenn Wasser zu Getreidemehlgegeben wird, dann bildet das Gluten beim Anteigen aus dem Mehl eine gummiartige und elastische Masse, nämlich den Teig. Der darin enthaltene Kleber entsteht beim Anteigen durch die irreversible Ausbildung einer dreidimensionalen Struktur der Proteine. Der Kleber hat für die Backeigenschaften eines Mehls eine zentrale Bedeutung“.

Kennt man die Ursachen, liegt die Lösung nah

In den meisten Fällen beginnen die Probleme im Darm, und manifestieren dann ihre Symptome in weiteren Bereichen des Körpers. Die Verursacher können eine schlechte Darmflora, ein geschwächtes oder hyperaktives Darmimmunsystem oder sogar „Löcher im Darm“ sein, wo die Erstinfektion mit den Auslösern geschieht.

Im Vortrag „Allergien, Heuschnupfen & Asthma… beginnen im Darm“ gehen wir den Ursachen auf den Grund und schauen uns alternative Konzepte an, wie man mit den Problemen umgehen kann.

Referenten:

  • Birgit Sachers – Therapeutin für Ganzheitsmedizin (kPNI) und Craniosacral-Therapie
  • Marc Siebelt – Therapeut für Ganzheitsmedizin (kPNI)

Der Vortrag „Allergien, Heuschnupfen & Asthma… beginnen im Darm“ ist kostenfrei! Im Anschluss steht Ihnen die Referenten gerne für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Copyright: suesmith / 123RF Stock Photo

Veranstaltungsort
Discover-health.center GmbH

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