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Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht

Was ist die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht?

Viele Menschen haben Schmerzen an Muskeln, Sehnen und Gelenken, der gesamte Bewegungsablauf ist nur noch schmerzhaft. Das muss nicht sein. Zu 90% kann der Schmerz aufgelöst werden mit der Hilfe des Verstehens warum der Schmerz erst mal entstanden ist. Nun möchten wir die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht verstehen lernen.

Arthrose, was ist das eigentlich wirklich? Wo kommt sie her? Was ist da im Körper passiert?

Nehmen wir einmal an, Sie haben einen Hüftschiefstand, dann hängen Ihre Kugelgelenke der Hüfte schief in der Hüftschale, dadurch entsteht ein Ungleichgewicht. Die Hüften sind Ihre mittlere Achse im Körper. Steht diese also schief, gibt das als Folgeerscheinung eine Verschiebung der Beinlängen und in entgegengesetzter Richtung nach oben wird die Wirbelsäule belastet, weil diese versucht, natürlich auf ihre Art dieses Ungleichgewicht durch eine Verwölbung/Verschiebung ihrerseits wieder auszugleichen. Dies kann sich dann bis in die obere Achse bis hin zum Atlasknochen ausdehnen. Die obere Achse sind nun unsere Schultern, hingegen die untere Achse sind unsere Füsse.

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Man kann sich jetzt sicher schon ganz gut vorstellen, egal wo das Ungleichgewicht zuerst auftritt, es macht immer etwas mit unserem gesamten Körper. Quasi eine Kettenreaktion, denn der Mensch ist ja nun wie eine Perlenkette aufgebaut. Und diese reißt bekanntlich immer zuerst am schwächsten Glied.

Zurück zu unserem Beispiel mit der Hüftkugel in der Hüftschale. Die Hüftschale ist mit Knorpel ausgekleidet und die Kugel des Hüftgelenks ist mit Knorpel ummantelt, dazwischen, damit alles schön gleitet, befindet sich noch Gelenkschmiere. Fast zu verstehen wie bei einem Auto, wer gut schmiert, fährt gut. Solange sich alles im Gleichgewicht befindet, ist ja alles ok. Aber was, wenn dem nicht mehr so ist? Dann gleiten die Hüftkugeln nicht mehr so geschmeidig durch die Hüftpfanne bei jeder Bewegung, sondern nutzen sich unterschiedlich ab. Das hat zur Folge, dass die Gelenkschmiere vollkommen aufgebraucht wird und der Knorpel sich nach und nach  mehr und mehr schädigt. Es entsteht ein Schmerzzustand. Der Arzt nennt es dann Verschleißerscheinung. Was den Knorpel angeht, hat er ja Recht, aber wo es herkommt und was wir tun können, um aus dem Schmerz wieder heraus zu kommen, das sagt er meist nicht, außer daß Sie in nächster Zeit wohl einer OP bedürfen, um ein neues Hüftgelenk eingesetzt zu bekommen. Mein Ausbilder, Herr Roland Liebscher-Bracht, hat bei einem Vortrag vor Ärzten und Chirurgen diesen erklärt, daß Sie in den meisten Fällen bzw. zu 80% Körperverletzung begehen. Dies kann heute noch bei YouTube angeschaut werden. Er erklärte es Ihnen mit aller Höflichkeit und Respekt.

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Denn was war im Vorfeld passiert? Durch den Schiefstand der Hüfte veränderten sich die Beinlängen und auch die darüber liegenden zugehörigen Muskulaturen. Sie wurden so sehr beansprucht, daß sie, um nicht zu zerreissen, sich bündelten, dadurch entsteht eine Verklebung der Muskulatur und infolgedessen eine Verkürzung und diese preßt förmlich das Kugelgelenk der Hüfte in die Hüftschale und der Knorpel kann hierbei durchaus eine Schädigung erlangen. Die Gelenkschmiere wird förmlich herausgepreßt, so wie das körpereigene Wasser, welches unser Lymphsystem durch uns fließen lässt, hat keine Chance mehr, ein sanftes Gleiten des Muskelkopfs in der Hüftschale zu unterstützen.

Der Knorpel befindet sich in einer Quetschung und kann vollkommen austrocknen und sich dadurch peu-a-peu abnutzen.

Also liegt die Lösung ganz einfach auf der Hand. Der Muskel muss wieder gedehnt werden. Durch gezielte Therapie und Übungen ist dies meist absolut wieder erreichbar, auch wenn der Körper bereits eine Schädigung und Abnutzung des körpereigenen Materials erlebt hat. Knorpel kann sich wieder aufbauen so wie Gelenkschmiere. Durch die Dehnung nimmt der Muskel die Spannung auf das Hüftgelenk wieder zurück und der Muskel kann durch unser körpereigenes Wasser wieder durchflutet werden und die einzelnen Muskelfasern liegen wieder geschmeidig nebeneinander. Und so ist hier schon wieder die Flexibilität hergestellt.

Besonders gerne verkürzt sich der Hüftbeuger. Falsche Sitzhaltung und Fehlbelastung sind hier oftmals eine ausschlaggebende Ursache. Auch verbreitet ist eine Verspannung der Hals- und Schultermuskulaturen, teils mit verhehrenden Auswirkungen. Der Körper ist wie ein Haus, ist irgendwo ein Schiefstand zieht es sich durch, vom Fundament, bei uns in dem Fall unsere Füße, bis hin zum Dach, unserem Kopf. Daher können Plattfüße ursächlich für Kopfschmerzen sein.

Zurück zu unserem Beispiel Hüfte:
Der Knorpel bzw. der zusammengepreßte Knorpel, entstanden durch den zuvor ausgeübten Druck, kann sich durch die Bewässerung auch wieder aufbauen. Beim Knorpel ist es, wie mit einem Gummibärchen, es besteht ja aus Gelatine, zu vergleichen. Nehmen Sie einmal ein Gummibärchen und eine Spritze mit Wasser, spritzen Sie es hinein und das Gummibärchen geht auf wie ein Hefekuchen. So ist das mit unserem Knorpel auch. Sogar ein minimaler Restbestand kann wieder gerettet werden. Auch kann Knorpel wieder aufgebaut werden, es besteht da die Möglichkeit der Aurachirurgie. Unterstützend zum Knorpelaufbau ist auch Glucosamin, ein körpereigener Aufbaustoff, diesen gibt es in der Drogerie und Apotheke zu rezeptfrei zu kaufen.

Wie eingangs erwähnt ist dem Allem beizukommen, mit gezielten schmerztherapeutischen Anwendungen und gezielten Übungen, die allein darauf ausgerichtet sind, Ihnen wieder ein schmerzfreies glückliches Leben zu bereiten.

Gerne bin ich für Sie da mit der Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht!

Ihre Gesundheitsfee Iris Betz

Ayurveda Massagen