Warum uns Stress nicht schlafen lässt?

Stress ist wohl mit eine der bekanntesten und häufigsten Ursachen für Schlafstörungen.  Stress im Job, in der Familie, traumatische Erlebnisse oder schwere, wichtige Entscheidungen, die uns stressen sind, nur ein paar wenige Beispiele. Jeder hat andere Stressoren und nimmt Stress auch anders wahr. Aber letzten Endes ist es bei allen der gleiche Mechanismus, der uns aufgrund vom Stress nicht schlafen lässt.

Warum lässt uns Stress nicht schlafen?

Jede Stressreaktion ist ein genetisch fixiertes Programm und läuft immer gleich in zwei Phasen ab. Das Ziel der Stressreaktion ist es, den Körper leistungsfähiger zu machen und, nachdem der Stress vorbei ist, die Stressreaktion wieder zu beenden.

Schlafstörungen

Schalfstörungen

Schlafstörungen La-Le-Lu nun schlaf auch Du! Die Ursache ist kein Mangel an Schlaftabletten Möchte man wieder erholsam Schlafen, ist es essentiell, die Ursachen für diese Störungen zu finden! Diese können sehr vielfältig und komplex, aber manchmal auch recht einfach sein. So kann z.B. eine einfache Lichtstörung durch eine Strassenlaterne direkt vor dem Schlafzimmer uns am …

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Adrenalin & Noradrenalin-Bildung verbraucht A red pencil is being smashed with great force after writing the word 'stress'.wichtige Baustoffe

Dazu werden in der ersten Phase der Stressreaktion die Hormone Adrenalin und Noradrenalin gebildet. Diese Hormone bewirken, dass dem Körper mehr Energie zur Verfügung steht. Doch leider „verbraucht“ der Körper bei der Bildung von Adrenalin und Noradrenalin wichtige Stoffe, sogenannte Cofaktoren, die eigentlich für die Bildung des Schlafhormons Melatonin gebraucht werden. Besitzt der Körper nun allgemein zu wenig dieser Cofaktoren, so werden Prioritäten gesetzt. Da es sich bei der Stressreaktion um eine wichtige Überlebensstrategie handelt, wird das Schlafen hinten angestellt und die Melatoninbildung kommt ins Stocken. Und ohne genügend Melatonin können wir nicht schlafen.

Möchten Sie endlich wieder erholsam Schlafen?

 Wir helfen Ihnen, die Ursachen ihre Schlafprobleme zu finden und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen alltagstaugliche Maßnahmen, damit Sie wieder erholsam schlafen können!

Haben Sie Fragen, dann können Sie uns auch gerne telefonisch erreichen unter 055 534 76 43.

Cortisol als Gegenspieler vom Schlafhormon Melatonin

In der zweiten Phase der Stressreaktion kommt es zum Anstieg des Stresshormons Cortisol. Es hilft uns, noch mehr Energie zu mobilisieren, um die Stressreaktion endlich beenden zu können. Doch Cortisol hat auch einige unerwünschte Nebenwirkungen! Ist der Cortisolspiegel im Körper hoch, so kann am Abend der Melatoninspiegel nicht ansteigen, da unser Stresshormon der Gegenspieler vom Schlafhormon ist. Es macht ja Sinn, dass wenn wir ein Problem haben, das gelöst werden muss, wir nicht entspannt im Bett liegen können und schlafen.

Also erst den Stress beenden und dann Schlafen!

Das ist leichter gesagt als getan! Mit Hilfe von Urin- & Speichel-Tests und einer HRV-Analyse kann jedoch herausgefunden werden, ob Ihre Schlafstörungen mit einer Stressreaktion zusammenhängen können. Wenn ja, kann mit Stressmanagement, Mentalcoaching und orthomolekularer Therapie die Stressreaktion beendet werden, damit Sie wieder ruhig und erholsam schlafen können.

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